Grußwort zum Amtsantritt

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Herr Yasushi Anzai, Präsident Japanischer Club Düsseldorf e.V.

Liebe Mitglieder,
mein Name ist Yasushi Anzai. Bei der Mitgliederversammlung im Februar dieses Jahres bin ich zum Vereinspräsidenten des Japanischen Clubs Düsseldorf gewählt worden. Ich erlaube mir, diese Seite der Mitgliederzeitschrift zu borgen, um Sie zu begrüßen und mich Ihnen vorzustellen.

Ich bin hoch motiviert an den Einsatz und die Ergebnisse des zuvor amtierenden Präsidenten, Herrn Toru Yamaguchi, und meiner anderen Vorgänger anzuknüpfen. Und ich möchte mich gemeinsam mit Ihnen für die weitere Entwicklung unseres Vereins einsetzen, der sich als größter Verein seiner Art in Europa einer langen Tradition und Geschichte rühmen kann.

Aktuell müssen wir uns besonders mit der Bewältigung der Corona-Pandemie auseinandersetzen. In dieser Situation, die noch niemand von uns zuvor erlebt hat und die auch in Zukunft Veränderungen unserer Gesellschaft mit sich bringt, schmerzt es mich, dass Sie, liebe Mitglieder, und die Mitarbeiter der Vereinsverwaltung, Unannehmlichkeiten und Sorgen ausgesetzt sind. Ich beabsichtige den Betrieb des Japanischen Clubs unter Einhaltung der Vorgaben der Regierung und mit größtmöglicher Rücksichtnahme auf Sicherheit und Gesundheit unserer Mitglieder behutsam fortzuführen. Dass, die Hauptveranstaltungen unseres Vereins, nämlich der Japan-Tag und das Frühjahrs-Softballturnier, abgesagt werden mussten ist wirklich sehr schade, doch auch diese Entscheidung wurde unter in Hinblick darauf getroffen, dass die Sicherheit und die Gesundheit unserer Mitglieder an erster Stelle stehen und ich bitte Sie daher um Ihr freundliches Verständnis.

Ich bin 1961 in der Stadt Maebashi in der Präfektur Gunma geboren und habe bis zum Abschluss der Oberschule an meinem Heimatort gelebt. Für das Studium zog ich nach Tokyo und verbrachte dort vier Jahre an der Universität. 1984 trat ich dann in die Firma MITSUI & CO., LTD. ein und war fortan konsistent im Vertrieb von Chemieprodukte tätig. Von 1991 bis 1997 sammelte ich Auslandserfahrung in den USA in der Stadt Houston. Deutschland ist ein Land das über Schlüsselindustrien im Bereich der Chemikalien- und Automobilproduktion sowie Maschinenbau usw. verfügt und selbstverständlich war ich geschäftlich mehrfach hier zu Besuch, doch bis zum April 2018, in dem ich von meiner Firma die Versetzungsanordnung erhielt, hatte ich nicht im Traum daran gedacht, dass ich einmal meinen Wohnort nach Deutschland verlegen würde. Doch Düsseldorf und seine Einwohner hießen einen Neuankömmling wie mich so herzlich willkommen, dass ich mich sehr schnell an den Lebensrhythmus hier gewöhnte, wofür ich sehr dankbar bin. In den vergangenen zwei Jahren habe ich die reichen Aktivitäten und der starke Präsenz der hiesigen japanischen Community erlebt und die Tiefe der japanisch-deutschen Beziehungen hat mich gerührt. Gleichzeitig konnte ich verstehen, wie sehr sich die Mitglieder der japanischen Community hier seit vielen Jahren angestrengt haben.

Wie zuvor erwähnt befinden wir uns in einer schwierigen Lage, deren zukünftige Entwicklung derzeit noch nicht absehbar ist. Ich weiß nicht, wie gut mir dies gelingen wird, aber ich möchte mich unter größter Rücksichtnahme auf Sicherheit und Wohl unserer Mitglieder dafür einsetzen, die Freundschaft unter den Mitgliedern und die Vereinsaktivitäten voranzutreiben, sowie einen Beitrag für die japanisch-deutsche Freundschaft und die hiesige Gesellschaft leisten.
Dies kann ich nicht ohne die Unterstützung von den Beteiligten und vor allem von Ihnen, liebe Mitglieder, erreichen, weshalb ich Sie um Ihre Zusammenarbeit bitten möchte.

Zum Schluss möchte ich allen Mitgliedern und ihren Familien von Herzen Sicherheit und Gesundheit sowie weiteren Erfolg für die Zukunft wünschen.