Grußwort zum Amtsantritt

Grußwort von Herrn Shuichi Yoshida, Präsident des Japanischen Clubs Düsseldorf e.V.

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Sehr geehrte Damen und Herren,

mein Name ist Shuichi Yoshida und ich wurde bei der im Februar abgehaltenen Mitgliederversammlung unseres Vereins zum Präsidenten ernannt. Ich denke, dass ich als Nachfolger meines Vorgängers Herrn Yanagawa, der zwei Jahre lang das Amt des Präsidenten bekleidet und eine transparente Verwaltung unseres Vereins in die Tat umgesetzt hat, eine wichtige Rolle übertragen bekommen habe. Den Beistand der Clubmitglieder, des Vorstandes und der Geschäftsstelle erhaltend, werde ich mein Möglichstes tun, um dem Verein zu einem noch weiteren Wachstum zu verhelfen. Ich bitte Sie dafür um Ihre freundliche Unterstützung.

Ich wurde 1958 (Jahr 33 der Showa-Ära) in einem Fischerdorf an der Pazifikküste der Präfektur Chiba geboren. Vielleicht ist Ihnen dieser Ort als Geburtstort des buddhistischen Mönchs und Reformators Nichiren bekannt. Im Jahr 1981 fing ich an bei der Firma Mitsui (MITSUI & CO., LTD.) zu arbeiten und beschäftigte mich seitdem hauptsächlich mit Tätigkeiten im Bereich der Eisen- und Stahlerzeugung. Nach meinem ersten beruflichen Aufenthalt in Teheran (Iran) habe ich in den Städten London, New York und Kuala Lumpur gelebt. Mein Aufenthalt in Düsseldorf ist damit mein 5. Aufenthalt im Ausland. Die Gesamtdauer meiner Auslandsaufenthalte beträgt 17,5 Jahre, was bedeutet, dass ich die Hälfte meiner bisherigen beruflichen Laufbahn im Ausland verbracht habe. Nach London ist der jetzige Aufenthalt mein zweiter Dienst in Europa, doch ich empfinde einen großen Unterschied zwischen London und Düsseldorf. Somit bin ich bin gerade dabei das Leben auf dem europäischen Festland von den Grundzügen her kennen zu lernen.
Wie Ihnen sicherlich bekannt ist, hat der Japanische Club im vorletzten Jahr sein 50. Jubiläum gefeiert. Zu der Gewichtung der Vereinsgeschichte trägt bei, dass es mit den im Frühjahr und im Herbst veranstalteten Softballturnieren sowie dem Japan-Tag im Mai zahlreiche Veranstaltungen gibt und ich glaube, dass es hier aktiver und lebhafter zugeht als in den Ländern, in denen ich mich zuvor aufgehalten habe.
Auf der anderen Seite sind die Altersgruppen der hier lebenden Clubmitglieder weit gefächert und auch die berufliche Tätigkeit und Lebensführung sind ganz unterschiedlich. Ich denke, dass sich dadurch auch die an den JC gerichteten Erwartungen und seine Aufgaben verändern und erweitern. Ich weiß noch nicht sicher, ob ich die an mich gerichteten Erwartungen zu 100% erfüllen kann, doch ich weiß, dass ich als Clubpräsident eine Vereinsverwaltung, die ihre Wurzeln in der hiesigen Tradition, der Kultur und dem Umfeld hat sowie die Verstärkung der folgenden drei Punkte anstreben möchte.
1.Die Sicherheit und Sorgenfreiheit der Vereinsmitglieder erhalten und schützen.
2.Die Freundschaft und gegenseitige Hilfe der Clubmitglieder untereinander fördern, sowie ein erfülltes und reichhaltiges Vereinsleben der Mitglieder unterstützen.
3.Die freundschaftlichen Beziehungen zwischen Japan und Deutschland vorantreiben und gleichzeitig einen Beitrag für die hiesige Gesellschaft leisten.
All diese Punkte sind leicht gesagt, jedoch schwer in die Tat umgesetzt. Mit meiner Kraft alleine ist das Erreichen der genannten Ziele überhaupt nicht möglich. Mit der Unterstützung der Clubmitglieder und der mit dem JC in Verbindung stehenden Personen, sowie mit der Unterstützung des Japanischen Generalkonsulats, der Japanischen Industrie- und Handelskammer, des Landes NRW, der Stadt Düsseldorf sowie der ihr angehörigen Organisationen, möchte ich jeden einzelnen dieser Punkte sorgfältig in die Tat umsetzen und bitte daher um ihr Wohlwollen.

Bei einer zahlreichen Veranstaltungen des Vereins werde ich bestimmt das Vergnügen haben, Sie, liebe Clubmitglieder, persönlich zu treffen. Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie mich bei diesen Gelegenheiten ganz zwanglos ansprechen würden. Zum Schluss möchte ich allen Vereinsmitgliedern und ihren Familien von Herzen, beste Gesundheit und viel Erfolg für die Zukunft wünschen.