Sonderbericht über den Japan-Tag 2018

S.8 links oben

Gesegnet mit schönem Wetter, das am Morgen an einen klaren Frühsommertag und am Mittag an einen Hochsommertag erinnerte, war auch der diesjährige Japan-Tag ein Erfolg. Dem Exekutivausschuss des Japan-Tages, dem Land NRW, der Stadt Düsseldorf, dem Japanischen Generalkonsulat, der Japanischen Industrie- und Handelskammer, der Japanischen Internationale Schule, den teilnehmenden Unternehmen und Organisationen sowie den freiwilligen Helfern des Japanischen Clubs (JC) möchte ich für ihre große Unterstützung und ihren Einsatz angefangen bei den Vorbereitungen bis hin zum Ende der Veranstaltung meine herzlichen Dank aussprechen. Ich habe aufs Neue gespürt, wie die Durchführung und Umsetzung dieses Events erst durch die Hilfe aller Beteiligten ermöglicht wird. Es hat mich sehr gerührt und stolz gemacht zu sehen, wie alle Beteiligten sowie die japanische Gemeinde den Gästen mit japanischer Gastfreundschaft begegneten. Der Japan-Tag ermöglicht den Besuchern mit der japanischen Kultur in Berührung zu kommen und hat sich als eine für Düsseldorf repräsentative Veranstaltung etabliert. Ich empfand, dass die Besucher durch die zahlreichen wundervollen Auftritte, Events, Workshops und das Feuerwerk die japanische Seele kennenlernen konnten und habe erneut gedacht, dass ich meinen bescheidenen Beitrag leisten möchte, diese Aktivität des JC, der sich einer langen Geschichte und Tradition rühmen kann und der größte Club seiner Art in Europa ist, gemeinsam mit Ihnen, liebe Mitgliedern des JC, weiterzuführen. Vielen Dank an alle Beteiligten für ihren Einsatz!


Präsident des Japanischen Clubs Düsseldorf, Herr Toru Yamaguchi

Kulturvorstellungen
Shodo-Zelt

S.8 links unten

Auch in diesem Jahr haben wir im Shodo-Zelt von den Gästen gewünschte Wörter wie z. B. “Liebe”, “Hoffnung”, “Gesundheit”, “Frieden”, “Traum” usw. in Kanji geschrieben oder die Namen der Gäste in Kanji umgewandelt und zu Papier gebracht. Es wurden dabei auch originelle Wörter, wie z. B. “Löwe“, “Alles Gute zur Hochzeit“, “Teufel und Heiliger”, “Wiederaufleben“ oder “Ich liebe XXXX!“ angefragt. Jeder verbindet mit den Kanji seine ganz persönlichen Vorstellungen und Wünsche. Die lange Schlange, die sich schon vor Veranstaltungsbegin vor dem Zelt gebildet hatte, blieb den ganzen Tag über ohne Unterbrechung und das Zelt war erfüllt mit den lächelnden Gesichtern der Helfer und Besucher. Zum Schluss möchte ich erwähnen, dass es dem Einsatz der freiwillige Helfer, die vorbereitet und aufgeräumt, Kanji geschrieben oder im Hintergrund unterstützt haben, zu verdanken ist, dass das Shodo-Zelt erfolgreich betrieben werden konnte. Allen beteiligten Helfern danke ich von Herzen für ihren Einsatz.


Freiwillige Helfer der Kulturabteilung

Kimono-Anprobe

S.8 rechts
In diesem Jahr haben wir das Zelt eine Stunde früher als üblich eröffnet und die erste Runde der Ticketausgabe wurde um 11:30 Uhr abgehalten. Insgesamt wurden Tickets zu drei verschiedenen Zeitpunkten verkauft. Zu jedem dieser Termine versammelten sich viele Interessenten und es war sehr lebhaft und gut besucht. Dank der Unterstützung der freiwilligen Helfer in den Bereichen Hairstyling, Ankleiden, Unterstützung hinter den Kulissen und Foto-Shooting konnte die Kimono-Anprobe von Anfang bis Ende in kurzer Zeit durchgeführt werden. Jeden Einzelnen der Besucher im nicht abreißenden Strom der Gäste zu betreuen erforderte große Kraft und Konzentration und wir sind voll Dankbarkeit für die tolle Leistung, die die freiwilligen Helfer unter Einsatz all ihrer Kräfte im schwülen Zelt erbracht haben. Die Besucher hatten viel Spaß an der japanischen Kimono-Kultur und die, die an der Anprobe teilnahmen, verließen das Zelt mit einem wirklich glücklichen Gesichtsausdruck. Auch die Besucher vor dem Zelt schauten mit Begeisterung zu. In diesem Jahr waren wir bis knapp vor dem Japan-Tag ganz unruhig, und sorgten uns, ob wir denn genug Helfer zusammenbekommen würden, doch dank der Unterstützung und Kontaktaufnahme der Mitglieder des JC, haben wir von zahlreichen Freiwilligen vom Vorbereitungstreffen bis hin zu Auf- und Abbau am Veranstaltungstag Hilfe erhalten, wofür wir uns ganz herzlich bedanken.

Geschäftsstelle des Japanischen Clubs

Origami-Zelt

S.9 links oben

Bereits vor Veranstaltungsbeginn um 13 Uhr betrachteten die Besucher die im Zelt ausgestellten Faltkunstwerke mit großem Interesse und die lange Schlange, die sich, als es dann losging, vor dem Zelt bildete, ließ erkennen, wie hoch das Interesse an Origami ist. In diesem Jahr hatten wir die drei Faltstücke „Rose“, „sprechende Krähe“ und „Luftballon-Goldfisch“ vorbereitet und ca. 300 Besucher kamen, um das Falten von Origami auszuprobieren. Der glückliche Ausdruck der Gäste angesichts der Fertigstellung der Origami und die äußerste Vorsicht und Sorgfalt mit der sie ihre kleinen Kunstwerke mit nach Hause nahmen, machte auch uns sehr glücklich. Wir möchten unseren Helfern, die sich höflich um jeden einzelnen Besucher gekümmert oder bei Auf- und Abbau im Zelt geholfen haben, von Herzen danken.

Freiwillige Helferin der Kulturabteilung, Frau Akiko Osuga

Ikebana-Zelt

S.9 links unten

In diesem Jahr haben wir bei anhaltend sommerlichen Temperaturen die Eröffnung des Japan-Tags begrüßt. Wir wählten Blumen aus, die der Jahreszeit entsprachen und den hohen Temperaturen standhalten sollten. Außerdem wählten wir die Ausstellungsstücke so aus, dass Blumen, Vasen und die Form der Blumen nicht mehrfach vorhanden waren und eine große Vielfalt gezeigt werden konnte. Da im letzten Jahr des Fokus auf westlichen Blumen gelegen hatte, bereiteten wir in diesem Jahr ein Set aus Ruscus (Mäusedorne), kleinblütiger Chrysantheme und Hypericum (Johanniskraut) sowie ein Set aus Klebsamen, Goldrute und Nelken vor. Während wir Ikebana-Gestecke arrangierten fragte man uns: „Was genau ist Ikebana?“ oder wir erhielten von einer deutschen Dame, deren Schwester schon seit vielen Jahren Ikebana lernt das Lob: „Ich habe noch nie so wundervolles Ikebana, wie Sie hier ausstellen gesehen!“. Ich glaube, dass es dem Bambusgefäß zu verdanken ist, dass ein daran arrangiertes Gesteck aus Reisähren und kleinblütiger, pinker Bouvardia bei den Besuchern besonders gut ankam. Beim Workshop konnten wir Ikebana insgesamt 65 Interessenten vorstellen und, was uns die Teilnehmer mit zufriedenem Lächeln und Spaß am Workshop dankten. Als wir am Schluss die übrig gebliebenen Blumen und Pflanzen zusammenräumten, begann sich gleich eine Schlange aus Besuchern vor unserem Zelt zu bilden, die die Blumen gerne mitnehmen wollten (Wir haben für die Blumen eine kleine Spende verlangt.). Zum Schluss möchte ich unseren freiwilligen Helfern für die Unterstützung bei dem im Vorfeld erledigten Einpacken der Blumen, bei Betrieb des Zeltes und Blumenarrangement, bei den Arbeiten im Hintergrund, bei der Anleitung der Workshop-Teilnehmer und beim Abbau, von Herzen danken.

Ikebana-Club der Kulturabteilung, Frau Yuko Kessler
(Misho-ryu-Stilrichtung des Ikebana)
 

Basar-Zelt: Happi und Kimono sind sehr beliebt und der Basar ein großer Erfolg

S.9 rechts oben
Bereits vor der Eröffnung um 13 Uhr stellte sich eine große Zahl an Besuchern, die den Verkaufsbeginn dem Anschein nach kaum abwarten konnte, in großer Hitze vor dem Zelt an. In diesem Jahr verkaufte sich gleich nach Standeröffnung besonders Porzellan sehr gut und es gab auch einen Besucher der allein für sich zahlreiche Geschirrstücke erwerben wollte. Was uns überraschte, war, dass die fast 100 Happi restlos ausverkauft wurden. Ferner gab es auch zahlreiche Gäste, die Kimono kaufen wollten. Besonders interessant war, dass eine Dame einen Kimono als Strickjacke tragen und daher ein in der Länge kurzes Exemplar haben wollte. Mir wurde bewusst, dass man sich auf verschiedenste Art und Weise an Kimono Spaß haben kann. Zum Schluss möchte ich allen, die für den Basar gespendet haben, den Helfern, die seit dem frühen Morgen beim Aufbau geholfen haben, sowie den Verkäufern, die ohne Pause jeden einzelnen Gast zuvorkommend bedient haben von Herzen danken. Mein Dank gilt auch den Helfern, die im Getümmel der Veranstaltung viele Kisten zum Truck getragen und beim Abbau geholfen haben. Es gab viele Punkte, die sich noch verbessern lassen und ist dem Einsatz der Helfer zu verdanken, dass wir das Basar-Zelt betreiben konnten. Wir hoffen, dass Sie auch im nächsten Jahr wieder mit dabei sind.

Freiwillige Helferin der Kulturabteilung, Frau Naomi Kojima

TAIKO KIDS / JAPAN-TAG 2018

S.9 rechts unten
Der Japan-Tag 2018 fand unter einem klaren, blauen Himmel statt. Diesmal haben wir mit 26 Trommlern im Alter von 4 bis 17 Jahren 4 Stücke performt. Die ersten beiden Lieder „Stepping Stones“ und „Tabitachi (Aufbruch)“ waren modern und die Kinder unserer Junior-Klasse strengten sich ordentlich an und zeigten uns einen coolen und wundervollen Auftritt. Der dritte Song „Shimabayashi“ („Trommelklang der Insel“), der hauptsächlich von den Kindern der Mini-Klasse aufgeführt wurde, wurde von den Kindern der Junior-Klasse unterstützt. Und bei dem letzten Song „Raku“ (fröhlich, lustig), den wir mit allen gemeinsam trommelten und der im wahrsten Sinne des Wortes ein Stück ist, das Spaß macht, zeigten wir eine lebhafte Performance. Indem die älteren Kinder die Initiative ergriffen und den Jüngeren halfen, alle einander zuriefen und sich abstimmten, gelang uns ein fröhlicher und toller Auftritt. Zu sehen, wie sich die Kinder entwickeln, ist für mich als Trainerin ein sehr emotionales Erlebnis. Ich bin überzeugt, dass es für die Kinder eine gute Erfahrung ist, Lieder, die sie geübt und für die sie sich angestrengt haben, vor vielen Zuschauern aufzuführen. Ich glaube außerdem, dass diese Erfahrung ihnen in ihrem späteren Leben als große Ermutigung dienen wird. Ich möchte allen, die uns an diesem Tag unterstützt haben, besonders den Erziehungsberechtigten, von Herzen meinen Dank aussprechen: Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Frau Yuko Kojima

Hogaku-Dokokai – Club für traditionelle japanische Musik

S.10 links

Am diesjährigen Japan-Tag herrschte eine Hitze, die an den japanischen Sommer erinnerte. Der Auftritt unserer Gruppe lag am Ende des Programms, doch die Temperaturen sanken nicht und während unsers Auftritts war es noch sehr warm. Insgesamt spielten wir 3 Stücke. Als zweites Lied führten wir „Sakura“ auf, das wohl auch vielen Deutschen bekannt ist und es schien, dass das Publikum mit dem Klang des Kotos vertrauter war, als zuvor. Es gab auch eine Darbietung, bei der die Koto von einer Bambusflöte begleitet wurden. Die Harmonien der Flöte und des Koto, die von der Bühne auf dem Platz hinaus getragen wurden, vereinten Dynamik und Feinheit in sich und ich glaube, dass es uns gelang, den Zauber der herrlichen und eleganten japanischen Musikinstrumente an die Zuschauer zu vermitteln. Angesichts der Begeisterung des dicht vor der Bühne gedrängten Publikums, war ich beim Spielen des Koto sehr nervös. Doch es war ein sehr wertvolles Erlebnis bei dem ich vor einem großem, mit echtem Interesse zuhörenden Publikum, den Klang des Koto lauschen und gleichzeitig den japanisch-deutschen Kulturaustausch hautnah erleben konnte. Zum Schluss möchte ich allen Beteiligten, die uns hinsichtlich dieses Tages unterstützt haben, von Herzen meinen Dank aussprechen.

Hogaku-Dokokai, Frau Suzuki

Das Altbierlied

S.10 rechts oben

Ein Samstag Ende Mai, beglückt mit strahlend blauen Himmel an dem sich kein Wölkchen zeigt: Es war allerbestes Japan-Tag-Wetter. Unser (Männerchor & Sakurachor) Auftritt fand am Abend gegen 9 Uhr statt. Als einen Teil der Japan-Tag-Promotion hatten wir Anfang Mai bei Video-Aufnahmen das Altbierlied gesungen, was die Moderatorin wusste und uns daher damit ankündigte. Wir sangen also zunächst das Altbierlied auf Japanisch und Deutsch. Es war das erste Mal, dass wir dieses regionale Trinklied auf Japanisch vortrugen und bei den deutschen Stellen sangen wir mit den ein paar Tausend Zuschauern in einem großen Chor. Unter den Mitgliedern des Sakura-Chor gibt es einen großen Fortuna-Fan. Die Dame trug an diesem Tag auf der Bühne einen Fortuna-Schal, wofür sie sich zuvor meine Erlaubnis eingeholt hatte. Bevor wir das Stück „Muramatsuri“ (Dorffest) sangen, sagte ich zum beim Einsetzen der Musik: „Da es für uns alle etwas zu feiern gibt, haben wir dieses Lied ausgewählt. Ein Hoch auf die Fortuna! Glückwunsch zu ihrem Aufstieg in die erste Liga!“ und im Publikum brach großer Jubel aus. Was als nächstes großen Applaus erntete, war die „Frosch“-Darbietung von uns, dem Männerchor. Herr Egawa, der ein Bariton-Solo vortrug, ein ehemaliges Mitglied des Männerchores und extra aus Japan angereist war, wurde unter großem Applaus dem Publikum vorgestellt. Das „Frosch“-Lied erfreut in jedem Jahr eine große Anzahl an Zuschauern. Zum krönenden Abschluss sangen wir „Oh du wunderschöner deutscher Rhein“.

Männerchor des JC, Herr Takeda

Kinderzelte: Papier- und Schürzentheater

S.10 rechts unten

Die Vorleserunde hat in den Kinderzelten Schürzen- und Papiertheater gezeigt und insgesamt vier Stücke, aufgeteilt in drei Aufführungen auf die Bühne gebracht. Beim Schürzentheater wurde je ein Märchen der Gebrüder Grimm und ein japanisches gezeigt. Die Stücke wurden jeweils vom einem Darsteller, der seine Schürze als Bühne nutzte und für jeden Charakter im Stück seine Stimme änderte, mit viel Leidenschaft aufgeführt. Beim Papiertheater haben wir zwei japanische Märchen auf Deutsch und Japanisch gezeigt. Beim Auftritt von „Kappa“ und „Dämon“, Fabelwesen, die in Europa weniger vertraut sind, wurde das kleine Publikum besonders hellhörig. Ich glaube, dass es für die Besucher eine schöne Gelegenheit war, japanische Märchen kennenzulernen. Auch in diesem Jahr hatten wir Karpfenflaggen, die die Kinder des Eko- und des Rheinkindergartens in Handarbeit für uns gebastelt hatten, farbenfroh dekorier und wir sahen viele Besucher, die stehen blieben, um diese hübsche Deko zu bestaunen. Dass wir so erfolgreich am Japan-Tag teilnehmen konnten, ist dem außerordentlichen Einsatz unserer freiwilligen Helfer und der Geschäftsstelle des JC zu verdanken. Wir bedanken uns ganz herzlich dafür.

Vorleserunde des JC, Frau Noriko Kawamura

Kinderzelte: Das Rundumpaket mit Maskenbasteln, Papier- und Schürzentheater macht großen Spaß

S.11 links oben

Die Kinderzelte waren in diesem Jahr direkt neben dem Eingang zum Johannis-Rau-Platz aufgebaut und man hatte das Gefühl, ein wenig entfernt von der Hauptbühne gelegen zu sein. Übrigens war dieser Ort von großen Bäumen umringt und wir waren froh, in unseren Zelten einen der wenigen, großartigen Plätze zu haben, in denen man ein wenig Schatten hatte. Vor allem Familien mit kleinen Kindern nutzen die Gelegenheit neben der angenehmen Kühle, Maskenbasteln sowie Papier- und Schürzentheater im Set zu genießen. Junge Cosplayer schrieben „Free Hugs“ auf ihre Masken und hatten großen Spaß beim Basteln, was ganz entzückend war. Neben den Zelten hatten sich zahlreiche Zuschauer für die Performance von Tänzer Hayato Yamaguchi versammelt. Der perfekt einstudierte, manchmal akrobatische, manchmal komische Tanz wurde mit großem Applaus gefeiert. Gleichzeitig half sein Auftritt sehr, Interessenten für unsere Zelte anzulocken. Ein großes Dankeschön an Herrn Yamaguchi für seine tolle Performance in der großen Hitze. Dank der kunstfertigen Mitglieder des Yomikikasekai, dank der Helfer, die seit dem Morgenstunden das Maskenbasteln unterstützt und Zuschauer für das Papier- und Schürzentheater geworben haben, sowie dank der Mitglieder der Geschäftsstelle, die sich von den Vorbereitungen bis hin zur Anwesenheit am Veranstaltungstag mit Eifer eingebracht haben, konnten wir auch in diesem Jahr wieder viele Besucher mit unserem Angebot erfreuen. Vielen herzlichen Dank dafür.

Bibliotheksabteilung des JC, Herr Yasukuni Koga

 

Foto-Zelt

S.11 links unten

Das Foto-Zelt war auch in diesem Jahr wieder gut besucht. Genau wie im Vorjahr haben wir auch dieses Mal das Innere des Zeltes in zwei unterschiedliche Bereiche aufgeteilt. Einer dieser Bereiche enthielt die seit vielen Jahren sehr beliebte Fotokabine, bei der eine Greenscreen-Technologie zum Einsatz kommt. Bei dieser Technologie wird ein Aufnahmeobjekt vor einem Greenscreen platziert. Bestimmte Bestandteile der Farbe bewirken, dass ein Teil des Bildes durchsichtig wird und an dieser Stelle werden dann Kirschblüten oder der Berg Fuji per Computertechnologie eingefügt. Szenen von Besuchern, die in dieser Kabine verschiedene Posen einnahmen und Spaß bei den Aufnahmen hatten sind mir besonders in Erinnerung geblieben. Im zweiten Bereich des Zeltes hatten wir einen Kamera-Workshop eingerichtet. Bei diesem Workshop lag der Schwerpunkt auf Fotografie-Techniken. Die Teilnehmer lauschten gebannt den Anweisungen des Profifotografens, der eine Spiegelreflexkamera in der Hand Anweisungen gab. Es gab auch Teilnehmer, die ihre eigene Kamera zückten und sich mit ihren Problemstellungen, da sie nur zu diesem Zeitpunkt die Chance hatten, an die Profifotografen wendeten. Dies ließ erkennen, wie hoch das Interesse an der Fotografie ist. Am diesjährige Japan-Tag herrschte außerordentlich gutes Wetter und es war sehr heiß., doch um so viel mehr war das Innere des Zeltes von aufgeregten Besuchern bevölkert, die sich für die Fusion aus Japan und Fotografie begeisterten. Es würde mich sehr freuen, wenn der auf dem Foto festgehaltene Moment des Japan-Tages für die Besucher zu einem besonderen Erinnerungsstück würde.

Herr Masanao Kurihara

Spendenaktion

S.11 rechts
Zu dem am 26. Mai veranstalteten 17. Kultur- und Begegnungsfest „Japan-Tag“ kamen mehr als 600.000 Besucher. Die Sonne brannte heftig und die Szenen, in denen die Besucher, vor allem die in dicke Kleidung gehüllten jungen Cosplayer unter der Kniebrücke ein wenig Kühle suchten, blieben besonders in Erinnerung. Der JC trat mit den Gruppen Hogaku-Dokokai (Koto), Männer- und Sakura-Chor und den Taiko-Kids auf
der Hauptbühne auf. In den am Rheinufer gelegenen Zelten wurden Ikebana, Shodo, Origami, eine Kimono-Anprobe, Papier- und Schürzentheater (Kinderzelte), sowie ein Foto-Zelt, bei dem man vor japanischem Hintergrund Fotos machen konnte und die Teilnehmer der Kimono-Anprobe fotografiert wurden, angeboten. Insgesamt waren fast 300 freiwillige Helfer im Einsatz. In den genannten Zelten widmeten sich die freiwilligen Helfer bei brütender Hitze der Vorstellung japanischer Kultur und vergossen dabei viel Schweiß. Vor jedem Zelt bildeten sich lange Schlangen und ich bin überzeugt, dass viele Besucher die japanische Kultur hautnah erleben konnten. Die Einnahmen unserer Spendenaktion sowie der Erlös des Basars werden in diesem Jahr an die folgenden Düsseldorfer Kinderhospize und medizinischen Einrichtungen zur Palliativpflege gespendet: 1) Kinderhospiz Regenbogenland, 2) Ambulanter Kinder- und Jugendhospizdienst Düsseldorf, 3) Elterninitiative Kinderkrebsklinik e.V. Ich möchte den freiwilligen Helfern und allen Beteiligten der Unterclubs erneut für ihren Einsatz meinen wärmsten Dank aussprechen. Gleichzeitig möchte ich um erneute Unterstützung für den kommenden Japan-Tag danken.

Leiter der Kulturabteilung, Herr Kuroki Kurokawa