Aktivitäten des Japanischen Clubs

Ausflug zum Keukenhof und Kinderdijk am 4. Mai (Samstag)

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Wir haben mit 50 Teilnehmern einen Tagesausflug zu zwei Touristenattraktionen gemacht, die die Gartenbaukunst und
Milchwirtschaft der Niederlande versinnbildlichen.
Im Keukenhof-Park fühlte man sich so erfrischt, als würde man einen Waldspaziergang machen. Unzählige schön gepflegte Blumenbeete lagen dicht an dicht und standen in voller Blüte. Es gab nicht nur einfache, ungefüllte Blüten zu sehen, sondern auch Blumen mit spitz zulaufenden Blütenblättern, wie Lilien, geriffelte oder achtfache Blüten. Es gab fröhliche rote Töne, tiefe, dunkle Farben und Tulpen, die ich bisher noch nicht gesehen hatte und die mich in bloßes Staunen versetzten. Ein Pavillon im Inneren des Parks war mit westlichen Orchideen-Arten, wie Schmetterlingsorchidee, Cymbidium und Oncidium vollständig bedeck und in einem anderen Gebäude gab es eine Ausstellung von Bilderrahmen-Kunst, die mit weißen, gelben und orangen Lilien verziert war. Da wir uns hier Zuflucht vor einem Regenschauer gesucht hatten, konnten wir die Zeit vergessen und uns in Ruhe daran erfreuen. Bei den zum Weltkulturerbe zählenden Windmühlen vom Kinderdijk erfreuten wir uns an dem Anblick der 19 am Flussufer verstreut stehenden Windmühlen. Danach konnten wir etwas über die Geschichte des Flussbaus in den Niederlanden erfahren, der das Fundament des Landes bildet. Ich glaube, dass dieser Ausflug für Erwachsene und Kinder sehr einprägsam war. Die Unterhaltungsabteilung plant übrigens am 17. August eine Rheinschifffahrt und wir würden uns sehr freuen, wenn Sie daran teilnehmen.

Unterhaltungsabteilung
Herr Ken Kondo
 

Kulturvorstellung für das Lemgo-Gymnasium

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Am 2. April haben wir für zwölf Schüler im Alter zwischen 14 und 15 Jahren und zwei Lehrer des Lemgo-Gymnasiums Origami und Shodo vorgestellt. Bei Origami konnte man aus einer Vielzahl von Vorlagen wählen und diese dann nachfalten. Sowohl Anfänger als auch Fortgeschrittenen falteten mit der Vorlage im Blick sehr flüssig und geschickt. Wie beim Japan-Tag war auch diesmal die „Rose” sehr beliebt. Bei Shodo erklärten wir den Schülern zunächst die richtige Pinselhaltung uns ließen sie dann horizontale und senkrechte Linien üben. Danach durfte jeder ein Zeichen auswählen, das er mochte und dieses dann schreiben. „Heiwa”, die Zeichen für Frieden waren sehr beliebt, aber es gab auch Teilnehmer, die sich kühn an schwierige Zeichen wagten. Als die Schüler damit fortfuhren Zeichen zu schreiben, löste sich die anfängliche Nervosität allmählich auf, und frei und unbefangen entstanden mehr und mehr Werke mit persönlichem Charakter. Zu sehen, wie sich die deutschen Schüler der japanischen Kultur aufrichtig widmeten war herzerwärmend und hat uns viel Spaß gemacht.

Freiwillige Helferin der Kulturabteilung


65. Softballturnier des Japanischen Clubs

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Zeit: 12. Mai 2019 (Sonntag, 7:00 – 18:00 Uhr
Ort: Platz vor der Mehrzweckhalle des Sportparks an der Merkur Spiel-Arena, sowie Rasenflächen vor dem angrenzenden Schwimmbad
Teilnehmer: 61 Teams (934 Personen)
Ergebnis: Sieger – Yamato, 2. Platz - J&J´s, 3. Platz – Rain-On’s

2018 konnten wir nur an spärlichen zwei Matches teilnehmen, doch die Gebete aller Düsseldorfer Softballturnier-Teilnehmer wurden erhöht. Bei diesem Turnier konnten wir endlich das tolle Ergebnis erzielen, den 7. Sieg seit dem Frühjahrsturnier 2017 errungen zu haben. Mit unserem Ass, der Nr. 4 und unserer Tripple-Crown fehlten unsere wichtigsten Spieler, doch ich glaube, dass alle, die nicht auf dem Platz stehen konnten, unserer Mannschaft in Gedanken beistanden und wir so ein tolles Match abliefern konnten. Jedes Turnier hat den Beigeschmack, eine einmalige Gelegenheit zu sein, die so niemals wiederkehrt, doch wir möchten auch im kommenden Herbst wieder mit unseren großartigen Freunden ein großartiges Team aufstellen und wundervolle Emotionen und Erinnerungen miteinander teilen. Wir werden noch einmal von vorn anfangen und uns richtig anstrengen. Am Schluss möchte ich allen Beteiligten vom JC, die das Turnier managen, unseren Gegnern, allen ehemaligen Mitgliedern vom Team Yamato, die uns aus aller Welt anfeuern und natürlich auch den Familien, die die Spieler unterstützen, meinen Dank aussprechen. Vielen Dank für Eure Unterstützung!

Hodaka Suzuki  

        
Stadtrundfahrt in Düsseldorf

Die Stadtrundfahrt des JC wurde durch die freundliche Unterstützung der Stadt Düsseldorf vor 30 Jahren ins Leben gerufen. Die Tour richtet sich an beruflich nach Düsseldorf versetzte Japaner und soll den Mitfahrenden den Charme der Rheinmetropole sowie ihre besten Touristenspots vorstellen. Früher nahmen so viele Mitglieder des JC an der Tour teil, dass 2-3 Busse benötigt wurden, doch seit einigen Jahren wird die Rundfahrt mit nur einem Bus durchgeführt. Von der, die Tour begleitenden, japanischen Dolmetscherin erfuhr ich, dass es bisher schon vorkam, dass im Vorfeld keine Informationen bereitgestellt wurden. Ferner, dass die Erklärung des deutschen Guides direkt übersetzt werden muss und, dass es vorkam, dass ihr so schnell die richtigen japanischen Wörter nicht eingefallen sind. Es kommt auch vor, dass die Fahrtroute aufgrund der Straßenbeschaffenheit oder aufgrund von Veranstaltungen geändert werden muss und dadurch die geplante Dauer der Fahrt weit überschritten wird. So erfuhr ich Vielerlei über die Mühen, die diese Rundfahrt mit sich bringt. Aufgrund dieser Begebenheiten ist es schwer, japanische Dolmetscher für die Fahrt zu finden. Ein Problem, dass auch diesmal für viel Kopfzerbrechen gesorgt hat. Und in diesem Jahr geschah genau das zuvor erwähnte. Der Ablauf musst im großen Stil geändert werden. Zunächst wurde die, die KÖ miteinschließende Sightseeing-Tour per Bus aufgrund des am Burgplatz veranstalteten Beach-Volleyball-Turniers nach hinten verschoben und wir mussten den Weg von der Haltestelle vor der Kunstakademie bis zur Schiffsanlegestelle zu Fuß zurücklegen. So begannen wir unsere Stadtrundfahrt damit, den Hafen und das Stadtpanorama vom Ausflugsschiff aus zu besichtigen. Danach fuhren wir mit dem Bus nach Kaiserswerth. Dort angekommen machten wir einen Spaziergang auf dem Deich und über die Wiesen und atmeten dabei die frische Luft der Vorstadt. Im Anschluss besichtigten wir die Ruine des im 12. Jahrhunderts erbauten Schlosses von König Barbarossa. Als wir gerade dachten, dass alles gut lief, passierte der nächste Zwischenfall. Die geplante Besichtigung einer Kirche musste ausfallen, da dort gerade eine Trauung stattfand. Nach einem Spaziergang durch die Stadt, fuhren wir mit dem Bus zurück Richtung Düsseldorf, doch es kam wieder zu einem Vorfall. Bedingt durch eine Fahrrad-Demonstration wurde der Hauptverkehrsstrom eingeschränkt und es gab kein Durchkommen. Den Anweisungen der Polizei folgend machten wir einen Umweg und begaben uns von Niederkassel aus Richtung Königsallee. Als wir dachten wir hätten es irgendwie bewerkstelligt, zurück in die Innenstadt zu finden, landeten wir am Schluss in einem Stau und die für den Schluss geplante Stadtrundfahrt musste ausfallen. Leider war die Rundfahrt für die Teilnehmer damit nicht vollständig, aber ich bin froh, dass wir die Tour sicher zu Ende bringen konnten.

Verwaltungsabteilung