Aktivitäten des Japanischen Clubs

Kulturvorstellung für den „Medici Ladies Club“ am 06.11.20 (MI)

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Der MCD Medici Culturverein Düsseldorf e.V., ein Kulturverein für Frauen, ist in Düsseldorf aktiv. Mitglieder dieses Vereins haben den Japanischen Club besucht, um Origami und japanische Kalligrafie kennenzulernen. Vor etwas 10 Jahren waren Damen dieses Vereins zu Gast im JC und die Veranstaltung wurde damals sehr positiv bewertet. Diesmal nahmen 17 Personen an der Kulturvorstellung teil. Beim Origami versuchten sich die Teilnehmerinnen an drei Motiven und falteten die stets beliebte Rose, das simple aber niedliche „T-Shirt“ und einen jahreszeitlich passenden Nikolaus. Alle Teilnehmerinnen waren dabei äußerts geschickt und es gab auch Damen, die alle drei Motive früh fertig gestellt hatten und sich in der verbleibenden Zeit dem Motiv „Kranich“ widmeten. Bei der Kalligrafie begannen wir mit der Vermittlung der Pinselführung und dann schrieben die Teilnehmerinnen, mit Blick auf eine Vorlage, die japanischen Schriftzeichen, die ihnen gefielen. Sie arbeiteten dabei ernst und konzentriert und in den Werken zeigte sich stark der persönliche künstlerischer Charakter. Unter den Teilnehmerinnen war auch eine aktive Künstlerin, die fantastische Werke anfertigte, bei denen sich ihr künstlerischer Sinn zeigte. Obwohl die Kulturvorstellung an einem Werktag und zu einer späten Zeit stattfand, halfen neben den ehrenamtlichen Mitgliedern der Kulturabteilung auch zahlreiche andere Personen mit und die Veranstaltung konnte reibungslos durchgeführt werden. Ich möchte mich bei allen Beteiligten von Herzen bedanken.

Frau Naomi Kojima, Ehrenamtlichengruppe der Kulturabteilung


Sicherheitsseminar am 06.12.19 (FR) – Sorglos durch die kalte Jahreszeit

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Bei diesem Seminar berichtete Herr Vizekonsul Ueda, der beim Japanischen Generalkonsulat Düsseldorf für Sicherheitsangelegenheiten zuständig ist, über zahlreiche Sicherheitsmaßnahmen die, die hiesige Region betreffen. Angefangen bei der aktuellen Sicherheitslage in der Welt, über zu beachtende Punkte in der kalten Jahreszeit (Taschendiebstahl, Gepäckdiebstahl, Einbruch, Gewaltverbrechen [Raubüberfall, Körperverletzung, Sexualdelikte], bis hin zu Tendenzen und Maßnahmen hinsichtlich des aktuell sehr Interessanten Themas Cyber-Kriminalität im Internet – an Hand von per Powerpoint-Präsentation gezeigten Beispielen wurde alles leicht verständlich erklärt. Vor allem hinsichtlich der verschiedenen Arten der Cyber-Kriminalität bemerkte ich, dass ich das ich das Internet normalerweise sehr gedankenlos nutze. Dies hängt mit meinem Unwissen hinsichtlich dieses Themas zusammen (die Fachterminologien sind schwierig und es gibt viel zu viel, dass ich nicht kenne oder weiß!) und das Seminar erwies sich daher als sehr lehrreich. Während Beispiele bezüglich Taschendiebstahls, Gepäckdiebstahls, Einbruch, und Gewaltverbrechen aufgezeigt werden, dachte ich: „Ach, so!“, nickte zustimmend: „Ja, so ist das.“ und prägte mir die aktuellen Entwicklungen und Gegenmaßnahmen sorgfältig ein.
※ Kennen Sie den „Wohnungseinbruchsradar? Es handelt sich dabei um eine Homepage, auf der man seine Adresse eingeben und aktuelle Informationen zu Einbrüchen in der Nähe erhalten kann. Die Informationen werden einmal pro Woche aktualisiert. ※
Ein weiteres Seminar, geleitet von Herrn Vizekonsul Ueda – diesmal zum Thema „Verkehrssicherheit“ ist bereits geplant. Wir freuen uns auf Ihre zahlreiche Teilnahme.

Frau Yoshiko Kawazoe, Abteilung für Alltagsleben

Weihnachtsmarkttour am 07.12.19 (SA)

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Auch in diesem Jahr haben wieder mehr als 60 Personen an unserer Weihnachtsmarkttour teilgenommen. Unsere erste Station war der Mittelalterweihnachtsmarkt in Siegburg. Ein in mittelalterliche Kleidung gewandeter Marktvorsteher blies in ein Horn und verkündete so den Beginn des Marktes. Schmiede-, Schreiner- und Steinmetzmeister wetteiferten mit ihrem jeweiligen Können. Auf einer Bühne wurde auf einem Dudelsack sowie auf mit Tierfell bespannten Trommeln musiziert und Akrobaten jonglierten mit drei Flaschen und balancierten dabei große, hölzerne Kunstobjekte auf ihrer Nase. Unsere zweite Station war der Weihnachtsmarkt in der kleinen Stadt Kreuztal, die östliche von Düsseldorf im hügeligen Sauerland zu finden ist. Der Weihnachtsmarkt fand in einem großen Park statt und es gab dort viele Handarbeiten zu sehen. Stabiler, hübscher Draht wurde in zahlreiche Formen gebogen und kleine Lampen darin befestigt – eine Beleuchtungsdekoration die im deutschen Winter in den Fenstern nicht fehlen darf. Es gab niedliche Eicheln und Pilze aus Filz und Lederwaren, in perfekte Größe geformt, um sie als Portemonnaie zu verwenden. Außerdem Wollsocken, die alte Damen ein Jahr lang extra für diesen Markt gestrickt hatten. Was haben Sie sich gekauft? Und welche Erinnerungen haben Sie mit nach Hause genommen?


Frau Homberg, Ehrenamtlichengruppe der Kulturabteilung

Sonntagswissenschaftsunterricht mit der Firma MUJI am 15.12.19 (SO)

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Nach drei Jahren Pause haben wir den „Sonntagswissenschaftsunterricht“, zu dem wir stets japanische Unternehmen einladen, wieder ins Leben gerufen. Diesmal hielt Herr Okushita von der Firma MUJI einen Vortrag für uns. MUJI schlägt seinen Kunden ein „angenehmes Leben und Wohnen“ vor und realisier dies, indem es „Dinge, die man zum Leben notwendig braucht in ihrer dafür auf das Notwendige reduzierten Form herstellt“. Bei dem Vortrag wurde erklärt, wie durch die Hände zahlreicher Profis MUJI-Produkte entstehen, welchen Herausforderungen sich das Unternehmen bisher stellen musste und wie seine Produkte entwickelt werden. Der Grund für den Reiz, den die Waren von MUJI ausüben, wurde dadurch verständlich. Was für mich persönlich am eindrucksvollsten war, ist die Tatsache, dass MUJI nicht darauf abzielt bei seinen Kunden ein Gefühl von “Das muss ich haben” auszulösen, sondern ein Gefühl von “Das genügt” hervorrufen möchte. Ich habe für mich selbst realisiert, dass es zahlreiche Dinge in meinem Leben gibt, die ich gekauft habe, als ich ziellos durch Läden gestreift bin, jedoch weiß ich, dass wenn ich etwas wirklich brauche, es sich lohnt, zu MUJI zu gehen. In der zweiten Hälfte des Vortrages erfuhren wir dann etwas über die Expansion des Unternehmens im Ausland. Da die bei Japanern so beliebten Lebensmittel Einfuhrbeschränkungen unterliegen, ist die hier verfügbare Auswahl begrenzt, doch es gibt auch Produkte, die in innerhalb Europas hergestellt werden. Zukünftig ist die Eröffnung eines weiteren Geschäfts in Berlin geplant und man strebt an, den Bekanntheitsgrad der Marke weiter zu steigern. So werden auch die Einwohner Deutschlands künftig mehr Gelegenheit haben, MUJI-Produkte zu kaufen. Wenn sie diese in ihr Leben integrieren und sich damit vertraut fühlen würden, würde ich mich sehr freuen.

  Frau Nakajima, Ehrenamtlichengruppe der Kulturabteilung